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Kunsthaus Zug Mit Christa de Carouge wird Mode zu Kunst

Die 81-Jährige kreiert eine Ausstellung und fasst ihr Schaffen zusammen.

Ihr Markenzeichen ist Schwarz: Ihre fliessenden Gewänder sind weit über die Landesgrenze hinaus bekannt. Christa de Carouge zeigt, was sie aus einer langen Karriere mitgenommen hat - öffnet den Vorhang für eine ganz neue Bühne, für ein grosses Experiment: Sie bespielt das gesamte Kunsthaus und interveniert mit Stoffen in die reale Architektur des Kunsthauses.

«Bitte berühren» heisst es, wenn ihre Installationen zum Anfassen oder Anziehen einladen. «Es ist für mich der Höhepunkt meiner beruflichen Tätigkeit», sagt de Carouge über die Möglichkeit, im Kunsthaus Zug eine solche Ausstellung ausrichten zu können.

Meine Kleider sind keine Mode, ich will sie bewohnen.
Autor: Christa de CarougeMode- und Textildesignerin

Die Werkschau bringe es mit sich, dass man auf das Leben zurückblicke, sagt Christa de Carouge gegenüber Radio SRF. «Ich bin so glücklich, wie mein Leben verlaufen ist. Es gab Hochs und Tiefs, aber die Tiefs habe ich alle ausgeräumt. Ich denke nur noch positiv.»

Die Künstlerin

Christa de Carouge, geboren 1936 in Basel und aufgewachsen in Zürich, ist Designerin und Modeschöpferin. 1978 eröffnete sie ihr eigenens Atelier in Carouge (GE) und später ein Geschäft in Tiefenbrunnen Zürich, welches sie Ende 2013 geschlossen hat. Sie ist die wohl radikalste Modedesignerin der Schweiz - um Moden hat sie sich nie gekümmert.

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