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Landammanwahl «Die Wertschätzung des Urner Stimmvolkes ehrt mich natürlich»

Nachdem die FDP-Regierungsrätin Barbara Bär auf einen zweiten Wahlgang verzichtet, stellt sich Roger Nager der Wahl als Landammann.

Legende: Audio Interview mit Roger Nager abspielen. Laufzeit 3:07 Minuten.
3:07 min, aus Regionaljournal Zentralschweiz vom 09.03.2018.

Die Urner FDP Geschäftsleitung nominiert Baudirektor Roger Nager zur Wahl als Landammann. Ausschlaggebend dafür sei sein gutes Resultat im ersten Wahlgang und die Akzeptanz bei der Urner CVP und SVP. Entgegen erster Aussagen, dass er für das Amt nicht zur Verfügung stehe, hat sich Roger Nager nun umentschieden: «Nach intensiven Gesprächen bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich das Amt nach einer allfälligen Wahl doch annehmen werde.»

Ich habe auch innerhalb der Direktion Gespräche geführt und zähle auf die grosse Unterstützung meines Generalsekretärs.
Autor: Roger NagerBaudirektor Kanton Uri

Er hätte zuerst Bedenken gehabt, weil er erst seit zwei Jahren in der Regierung und als Baudirektor schon genug ausgelastet sei. «Ich habe auch innerhalb der Direktion Gespräche geführt und zähle auf die grosse Unterstützung meines Generalsekretärs.» Inzwischen sei man daran, die Organisation aufzugleisen, damit er beide Ämter gut schaffe und dem Willen der Wählerinnen und Wähler gerecht werde: «Die Wertschätzung des Urner Stimmvolkes ehrt mich natürlich», sagt Nager.

Roger Nager wurde beim ersten Wahlgang nicht von der FDP, sondern von der SVP portiert. Er machte mehr Stimmen als die offizielle FDP-Kandidatin Regierungsrätin Barbara Bär, welche am Tag nach der Nicht-Wahl ihren Verzicht auf den zweiten Wahlgang bekannt gegeben hatte.

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