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Zentralschweiz Luftwaffenübung in Buochs ist eine «einmalige Angelegenheit»

Die Schweizer Luftwaffe übt während drei Tagen den Ernstfall. Während dieser Zeit wird das Kommando 13 der Luftwaffe von Meiringen auf den Flugplatz Buochs verlegt. Dort werden deshalb 80-mal Kampfjets starten und landen. Der Schutzverband des Flugplatzes kritisiert die Übung.

Zwei Kampfflugzeuge in der Luft.
Legende: Neben solchen F/A-18 Kampfflugzeugen kommen bei der Übung in Buochs auch Hunter zum Einsatz. Keystone

«Bei der Verlegungsübung geht es unter anderem darum, dass die Truppe logistische Probleme lösen kann. Ausserdem werden an einem ungewohnten Ort der Flugbetrieb und die Wartung der Maschinen geübt», sagt Jürg Nussbaum, Chef Kommunikation der Luftwaffe, gegenüber Radio SRF. Geflogen wird zwischen 08.00 und 18.00 Uhr, mit einer Mittagspause von anderthalb Stunden.

Klares Zugeständnis

Der Schutzverband des Flugplatzes Buochs kritisiert die Übung mit dem Titel «Revita» scharf. Einerseits wegen des Lärms, andererseits befürchtet der Verband, die Armee könnte den Flugplatz wieder regelmässig für Übungen nutzen. Jürg Nussbaum entgegnet: «Die Übung ist eine einmalige Angelegenheit. Es bestehen keinerlei Absichten, den Flugplatz Buochs in Zukunft für militärische Einsätze zu reaktivieren.»

Tatsächlich hat die Schweizer Armee im November 2013 ihr neues Stationierungskonzept vorgestellt. Darin steht, dass sie den Flugplatz Buochs ganz aufgeben möchte. Das letzte Wort in dieser Sache ist allerdings noch nicht gesprochen.

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