Luzern will friedlicheres Miteinander von Velo- und Fussverkehr

Die Stadt Luzern startet zusammen mit Interessenverbänden und der Luzerner Polizei eine Kampagne, die Konflikten zwischen Velofahrenden und Fussgängern auf gemeinsam genutzten Verkehrsflächen entgegen wirken will.

Anbringung einer Signalisation für Radfahrer und Fussgänger

Bildlegende: Mehr Rücksicht von Velofahrenden und Fussgängern - das fordert die Stadt Luzern in einer Kampagne. zvg

In der jüngeren Vergangenheit sei es vermehrt zu Reklamationen aus Fussgängerkreisen gekommen, weil es auf gemeinsam genutzen Verkehrsflächen zu Konflikten mit Velos gekommen sei, heisst es in einer Mitteilung der Stadt Luzern. Heikle Stellen sind Begegnungszonen, Trottoire oder Fussgängerzonen.

Die Luzerner Polizei habe verstärkt Kontrollen gemacht und dabei festgestellt, dass die meisten Verkehrsteilnehmer sich an die geltenden Vorschriften halten würden. Die anderen müssten aber damit rechnen, gebüsst zu werden.

Der Luzerner Stadtrat ist aber überzeugt, dass auch ein reibungsloses Miteinander von Velofahrenden und Fussgängern möglich ist. Rücksicht und Respekt seien die Schlüsselwörter, lässt sich Stadtrat Adrian Borgula zitieren. Angemessene Tempi oder freundliche Gesten würden helfen, Unfälle zu vermeiden. Gleichzeitig würden an verschiedenen Stellen runde Signete mit dem Slogan «Rücksicht» auf die Strasse geklebt.