Luzerner Kantonsangestellte sind beunruhigt

Der Bericht über die Internet-Nutzung des Kantonspersonals, der aufzeigt, dass übermässig viel auf privaten Seiten gesurft worden sei, war auch an der Generalversammlung des Luzerner Staatspersonalverbands ein Thema. Verbandspräsident Raphael Kottmann aber wehrt sich gegen pauschale Anschuldigungen.

Wegen des internen Berichts über die Internet-Nutzung aus dem Jahr 2010, der diese Woche an die Öffentlichkeit kam, stattete Regierungspräsident Reto Wyss den Staatsangestellten an ihrer Generalversammlung am Donnerstagabend kurzfristig einen Besuch ab.

Er bekräftigte und begründete die Absicht der Regierung, den Bericht und die seither eingeleiteten Massnahmen nochmals genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Bericht habe unter den Mitgliedern für Beunruhigung gesorgt, sagt der Präsident des Luzerner Staatspersonalverbands, Raphael Kottmann. Er habe viele Rückmeldungen erhalten.

Die meisten glaubten aber nicht, dass es im Ausmass so schlimm sei, wie es zuweilen dargestellt wurde, so Kottmann. Man wolle nicht Einzelfälle schönreden, aber «dass man gesagt hat: typisch Beamtenimage! Das missfällt uns.»