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Luzerner Milchverarbeiter Käse von Emmi kommt im Ausland gut an

Der Luzerner Konzern hat 2017 deutlich mehr Gewinn gemacht als noch 2016 – das vor allem in den USA und in Tunesien.

  • Der Luzerner Konzern hat im letzten Jahr 15 Prozent mehr Reingewinn gemacht als noch 2016 – dieser stieg auf 162 Millionen Franken. Das teilt Emmi mit.
  • Auch seinen Umsatz konnte Emmi steigern, um 3,2 Prozent auf rund 3,36 Milliarden Franken.
  • Den Hauptgrund für die Steigerung sieht Emmi in der vollständigen Übernahme der Mittelland Molkerei im aargauischen Suhr im Juli 2016.
  • Weiter laufe laut CEO Urs Riedener das Käsegeschäft in den USA und Tunesien gut. Auch seien dort die Rahmenbedingungen günstig.

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi hat 2017 den Gewinn kräftig gesteigert und auch beim Umsatz zugelegt. Erfolgreich waren vor allem die Geschäfte in Amerika. In der Schweiz spürte Emmi dagegen den Import- und Preisdruck.

CEO Urs Riedener erwartet auch für 2018 für die Schweiz einen stagnierenden Detailhandel und eine starke Preisaggressivität. Der Einkaufstourismus werde konstant hoch bleiben. Umso wichtiger sei das internationale Wachstum. In diesem Jahr soll zu ersten Mal in der Geschichte von Emmi mehr Umsatz im Ausland als in der Schweiz erwirtschaftet werden.

Neue Dividendenpolitik

Profitieren werden vom guten Abschluss die Aktionäre. Emmi will die Dividende gegenüber dem letzten Jahr von 5,9 Franken auf 10 Franken erhöhen. Generell soll die Ausschüttungsquote von bislang 20 bis 25 Prozent auf 25 bis 30 Prozent erhöht werden. Hauptaktionäre von Emmi sind mit 53 Prozent die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP).

Als Grund für die Dividenden-Erhöhung wird der 25. Geburtstag von Emmi und der Verkauf des Jogurthersteller Icelandic Milk and Skyr Corporation («Siggi's») in den USA genannt.

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