Luzerner Parlament vertraut der Kantonalbank

Die Mehrheit des Luzerner Kantonsrats vertraut der Luzerner Kantonalbank LUKB und glaubt, dass sie eine Weissgeldstrategie gefahren ist. Es sei aber nicht auszuschliessen, dass unversteuerte Gelder von US-Bürgern bei der Bank deponiert seien.

Eingang zu Bankgebäude.

Bildlegende: Der Luzerner Kantonsrat hofft, die Kantonalbank habe eine Weissgeldstrategie gefahren. Keystone

Der Kantonsrat hat eine Aussprache zum Thema geführt. Gefordert hatte diese David Roth (SP). Ein Strafverfahren der USA gegen die Bank Wegelin wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung habe zur Zerschlagung der Bank geführt, begründete er seinen Vorstoss.

Roth fand, dass der Regierungsrat  angesichts der möglichen Konsequenzen zu passiv sei. Heidi Rebsamen (Grüne) sagte, die Regierung verhalte sich unbekümmert.

Armin Hartmann (SVP) sagte, es gebe zwar keine absolute Sicherheit, aber wenn überhaupt, dürfte es bei der LUKB nur wenige kritische Fälle geben. Reinhold Sommer (FDP) und Inge Lichtsteiner (CVP) plädierten für Gelassenheit. Trotz einer gewissen Ungewissheit dürfe der Rat nicht in Hysterie ausbrechen.

Regierungsrat Marcel Schwerzmann sagte, die LUKB sei eine gut geführte Bank. Es sei aber sehr schwierig für sie, das Risiko abzuschätzen.