Luzerner Privatschulen öffnen ihre Türen

Rund 600 Kinder besuchen im Kanton Luzern eine private Schule. Sieben dieser Schulen haben sich in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen. Sie wollen unter anderem ihr Image als «Schulen für Reiche» korrigieren.

Ein lächelnder Mann vor einem Mikrofon.

Bildlegende: Armin Fähndrich leitet die Zeit-Kind-Schule und ist Sprecher der IG Luzerner Privatschulen. srf

Die Privatschulen sehen sich nicht als Konkurrenz zu den öffentlichen Schulen, sondern als Ergänzung. «Wir haben andere Möglichkeiten, auf die Stärken und vor allem Schwächen der Kinder einzugehen», sagt Armin Fähndrich, Leiter der Zeit-Kind-Schule und Sprecher der IG Luzerner Privatschulen.

Zwar seien die einzelnen Privatschulen mit ihren Angeboten auf jeweils spezifische Bedürfnisse ausgerichtet. Dennoch gebe es gemeinsame Interessen, die alle Schulen beträfen, sagte Fähndrich als Sonntagsgast im Regionaljournal Zentralschweiz.

«Alle Schichten vertreten»

Dazu gehöre unter anderem eine Image-Korrektur: «Die Privatschulen sind nicht nur für Reiche und deren Kinder da, bei uns sind alle Schichten vertreten.» Dies wolle man mit der Woche der offenen Türen zeigen.

Weiter gehe es der IG auch um bildungspolitische Anliegen: Sie will sich dafür einsetzen, dass der Kanton Luzern seine vor kurzem gekürzten Beiträge an die Privatschulen wieder erhöht.