Luzerner Stadtrat will keine Ausgangszone

Der Luzerner Stadtrat ist gegen eine Ausgangszone, wo es mehr Lärm geben dürfte. Er lehnt die Volksmotion «Für eine lebendige und sichere Stadt» ab. Die Begründung: Die Forderung sei nur schwer durchsetzbar.

Hinweisplakat in Stadtquartier.

Bildlegende: Der Luzerner Stadtrat will keine Ausgangszone mit mehr Nachtlärm. SRF

Die Volksmotion des Verbands Gastro Region Luzern möchte Ausgangszonen definieren. In diesen dürfte es mehr Lärm der Nachtschwärmer geben und die Betriebe kämen auch leichter zu bewilligten Verlängerungen. Der Luzerner Stadtrat lehnt diesen Vorschlag allerdings ab.

Er wünsche sich gut durchmischte Quartiere, erklärt Sicherheitsdirektor Adrian Borgula, auch dort, wo das Nachtleben stattfinde. Die Konflikte zwischen dem Ausgehvolk und den Anwohnern hätten in den letzten Jahren auf tiefem Niveau gehalten werden können.

Luzern ist nicht Bern

Dass die Stadt Bern ein Ausgehzone geschaffen hat, hat laut Borgula andere Gründe. Im oberen Teil der Altstadt wohne kaum mehr jemand. In Luzern gebe es auch in den Gebieten mit hoher Bar- und Clubdichte keine vergleichbare Situation mit wenig Wohnnutzung.