Metro-Initianten hoffen auf Unterstützung durch die Stadt Luzern

Für die unterirdische Bahn von der Stadtgrenze in Emmen an den Schwanenplatz braucht es 400 Millionen Franken.

Visualisierung des Metro-Eingangs auf dem Schwanenplatz.

Bildlegende: So soll der Eingang zur Metro dereinst aussehen. Noch fehlen aber private Investoren. ZVG

Ein grosses Parkhaus vor den Toren der Stadt und von dort eine Metroverbindung direkt ins Stadtzentrum: Mit dieser Idee wollen private Initianten das Stadtzentrum vom Auto- und Busverkehr entlasten.

Die Suche nach Investoren gestaltet sich jedoch schwierig, noch hat niemand Geld zugesagt. «Für uns wäre es einfacher, wenn sich die Stadt Luzern hinter das Projekt stellen würde», sagt Franz Zihlmann, einer der Metro-Initianten.

Bei der Stadt winkt man jedoch ab. Noch seien zu viele zentrale Fragen offen, etwa bei der Wirtschaftlichkeit und der Anbindung an ein Gesamtverkehrskonzept. Deshalb könne man sich nicht vorbehaltslos hinter das Metro-Projekt stellen. Am Donnerstag treffen sich Vertreter von Kanton, Stadt, Metro und den Gemeinden zu einem runden Tisch.