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Zentralschweiz Muslimisches Grabfeld ist fünfjährig, wird aber nur wenig genutzt

Am 17. Juli 2008 wurde das muslimische Grabfeld auf dem Friedhof Friedental in der Stadt Luzern eröffnet. Heute sind von den 300 Plätzen bloss 14 besetzt. Dafür gebe es einen klaren Grund, sagt die Islamische Gemeinde Luzern.

«Vor allem die ältere Generation der Muslime möchte sich in ihrer ursprünglichen Heimat, möglichst nahe bei ihren Verwandten begraben lassen», erklärt Yusuf Sabadia gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. Die meisten der 14 Erwachsenen und Kinder, die bis jetzt auf dem muslimischen Grabfeld im Friedental begraben worden seien, gehörten der zweiten Generation an. Und diese Generation sei eben hier aufgewachsen und verwurzelt. Sabadia rechnet damit, dass in den nächsten Jahren das Grabfeld immer wichtiger und immer stärker genutzt wird.

Kritik an den Kosten

Rund 200'000 Franken kostete damals die Errichtung des Grabfelds. Besonders die Schweizerische Volkspartei störte sich an den Kosten und sie tut dies noch heute. Peter With, Präsident der SVP der Stadt Luzern sagt: «Wir haben schon damals kritisiert, dass der Bedarf an muslimischen Gräbern zu wenig abgeklärt wurde. Die schwache Nutzung gibt uns heute Recht.»

Der Aufwand für den Unterhalt des muslimischen Grabfeldes in der Stadt Luzern hält sich in Grenzen. Cornel Suter, der Leiter der Stadtluzerner Friedhöfe, sagt: «Der Grossteil der Fläche ist momentan Wiese. Diese mähen wir zweimal jährlich. Wäre das muslimische Grabfeld nicht, würde der Platz für Gräber anderer Religionen genutzt.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Ach lasst doch die Muslime. Wenn Sie doch lieber unter ihres Gleichen sind, dann sollen sie das eben tun. Ich will nicht respektlos sein oder so - aber vielleicht sollten sich die Muslime selbst mal fragen, was sie dann hier machen?
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  • Kommentar von K.D.Waldeck, Bellinzona
    der Name des Grabfeldes ist "muslimisch" der Boden jedoch nach wie vor "ungläubig" und die bewusst gewollte Abtrennung von den anderen "Friedhofsbewohnern" zeugt auch nicht gerade von Integration, eher von "Ablehnung der Integration über den Tod hinaus".
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