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Neue Energiezentrale Abwärme der Swiss Steel liefert Energie für Haushalte

  • Dank der neuen Energiezentrale kann die Abwärme der Swiss Steel AG in Emmenbrücke zum Heizen und für Warmwasser von Haushaltungen in den Gemeinden Luzern und Emmen gebraucht werden.
  • Im Herbst wird als weiterer Wärmelieferant die Kehrichtverbrennungsanlage Renergie in Perlen zum Fernwärmenetz stossen.
  • Bis 2020 soll Wärme für umgerechnet 8000 Haushaltungen geliefert werden.
Ein dunkles Industriegebäude mit einem hohen Kamin auf der linken Seite.
Legende: Die neue Energiezentrale der Fernwärme Luzern AG steht auf dem Gelände von Swiss Steel. Lars Gotsch / SRF

Die Energiezentrale dient als Knotenpunkt für die Wärmeverteilung. In zwei Heizwasserspeichern von je 200'000 Liter wird die Fernwärme gespeichert und an die Kunden geliefert.

Blick in eine Fernwärme-Energiezentrale: Leitungen und Heizkessel in einer Halle.
Legende: In der Energiezentrale wird die Wärme an die verschiedenen Abnehmer verteilt. Lars Gotsch / SRF

Die neue Energiezentrale kann auch Fernwärme erzeugen. Sie ist dazu mit zwei Erdgaskesseln von je acht Megawatt Leistung ausgerüstet. Die Erdgaskessel werden etwa dann eingesetzt, wenn besonders viel Wärme geliefert werden muss.

90 Prozent Abwärme

Bis im Herbst soll auch die Kehrichtverbrennungsanlage in Perlen an das Fernwärmenetz angeschlossen sein. Dann könnten die Fernwärmekunden zu 90 Prozent mit Abwärme beliefert werden, teilte ewl energie Wasser luzern am Mittwoch mit. Bis dahin werde das Fernwärmenetz mit Erdgas betrieben.

Heizkessel und Ventile in einer Fernwärmezentrale.
Legende: Das heisse Wasser fürs Fernwärmenetz rauscht mit zirka 115 Grad durch die Leitungen. Lars Gotsch/ SRF

Aktuell beziehen 180 Kunden Fernwärme, so Liegenschaften der Gemeinde Emmen, das Emmen Center und das Hallenbad Mooshüsli. Das Fernwärmenetz soll in den nächsten Jahren in der Gemeinde Emmen sowie im Luzerner Stadtteil Littau laufend ausgebaut werden. Bis 2020 soll Wärme für umgerechnet 8000 Haushaltungen geliefert werden.

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