Neue Ombudsstelle für die Stadt Luzern

Das Parlament hat am Donnerstag definitiv grünes Licht gegeben für eine Ombudsstelle. Damit erhalten Leute, die ein Problem mit der Stadtverwaltung haben, die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen. Die Stelle wird auf Anfang 2013 geschaffen.

Menschen im Luzerner Stadtparlament

Bildlegende: Debatte im Luzerner Stadtparlament: Daniel Furrer (SP, links) spricht sich für die Ombudsstelle aus. SRF

Dass die Stadt Luzern eine Ombudsstelle anbieten soll, ist bereits in der Gemeindeordnung verankert. Nun hat das Parlament die Leitplanken der Stelle festgelegt. Die Ombudsstelle soll von einer unabhängigen Person im 30-Prozent-Pensum geführt werden. Der Arbeitsbeginn ist auf Anfang 2014 vorgesehen.

Das Stadtparlament stimmte dem Reglement zur Ombudsstelle einstimmig zu. Die Grossstadträte versprechen sich verschiedene Vorteile: Die Stelle könne teure Gerichtsverfahren vermeiden und Frustrationen bei Einwohnerinnen und Einwohnern abbauen, und sie biete die Möglichkeit, unbürokratisch Rechtslagen zu klären.