Neuer Zonenplan für ÖV-Billette in Luzern, Obwalden und Nidwalden

Ab 2014 soll in den Zentralschweizer Kantonen Luzern, Ob- und Nidwalden für die Billettpreise im öffentlichen Verkehr ein neuer Zonenplan gelten. Der heutige gültige Plan des Tarifverbunds mit 114 Zonen soll vereinfacht werden.

Eine Frau löst ein Billet an einem Automaten.

Bildlegende: Der neue Zonenplan für die Billette soll kundenfreundlicher werden. Keystone

Der Verbundrat des Verkehrsverbunds Luzern (VVL) hat entschieden, dass ein neuer kundenfreundlicher Zonenplan für den Bahn-, Bus- und Schiffsverkehr erarbeitet werden soll, wie der VVL am Dienstag mitteilte.

Das Ziel sei, die Zahl der Einzelzonen tendenziell zu reduzieren und keine Unterscheidung mehr zu machen zwischen den Zonen für Abonnemente und jenen für Einzelfahrausweise, erklärte VVL-Sprecher Christoph Zurflüh.

Die Einführung ist für 2014 geplant. Zu den Auswirkungen eines neuen Zonenplans auf die Preise konnte der VVL-Sprecher noch keine Aussagen machen. Der VVL orientiere sich bei der Festsetzung der Preise hauptsächlich an den nationalen Tarifmassnahmen, sagte Zurflüh.

Hintergrund der Überarbeitung des Zonenplans ist unter anderem eine im August 2012 eingereichte Petition der Grünen, der SP der Stadt Luzern sowie der Quartiervereine Reussbühl, Matt und Littau Dorf. Sie fordern, dass die beiden Luzerner Stadtteile Littau und Reussbühl in die Kernzone 101 integriert werden. In dieser befinden sich auch die übrigen Stadtquartiere.