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Ausbau auf Doppelspur Nidwaldner Landrat genehmigt Zusatzkredit für Zentralbahn

Die Zentralbahn wird in Hergiswil von der Kantonsgrenze zu Luzern bis Matt auf Doppelspur ausgebaut. Der Nidwaldner Landrat hat für den Bau dieses Abschnittes einen Zusatzkredit von 3 Millionen Franken mit 50 zu 4 Stimmen genehmigt.

Zentralbahn-Zug in Nidwalden.
Legende: In Zukunft fährt die Zentralbahn in Hergiswil auf zwei Spuren (Archivbild) Keystone

Seit Anfang 2017 liegt ein Auflageprojekt für den Doppelspur-Ausbau in Hergiswil vor. Damit wird die Haltestelle Hergiswil Matt wieder voll in Betrieb genommen und umgebaut.

Ursprünglich rechnete man mit Kosten von 15 Millionen Franken, unterdessen erwartet man Kosten von gut 38 Millionen. Nidwalden wird 8 Millionen beitragen müssen. Dafür braucht es einen Zusatzkredit. Es fehlen rund 2,5 Millionen Franken. Dazu wird eine halbe Million Franken als Reserve einkalkuliert.

Was lange währt...

«Was lange währt, wird endlich gut», sagte Niklaus Reinhard (FDP) mit Hinweis auf die lange Vorgeschichte des Projektes. Der Doppelspurausbau sei nötig, sagte auch Thomas Wallimann (Grüne/SP).

«Was lange währt, wird spürbar teurer», sagte Peter Waser (SVP). Er beantragte, den Kredit auf 2,6 Millionen Franken zu kürzen. Der Antrag scheiterte aber mit 33 zu 18 Stimmen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Hoffentlich werden bei diesem bitter nötig gewordenen Ausbau auf Doppelspur (immer mehr und dichtere Zugsfolgen zwischen Luzern und Hergiswil), auch die engen (langsam zu befahrenden) Kurven zwischen Horw-Hergiswil/Matt-Hergiswil) begradigt und möglichst effizient eliminiert! Neue Trassen sollten nicht mehr so kurvenreich, wie es im letzten Jahrhundert gemacht wurde, gebaut werden (Geschwindigkeit, Reisekomfort, Schienenverschleiss durch die Spurkränze, etc.)!
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