Nidwaldner Modekette Companys ist pleite

Der Kleiderhändler machte in diesem Jahr bereits mehr als die Hälfte seiner Filialen in der ganzen Schweiz dicht. Jetzt hat die Modekette Konkurs angemeldet. Das Aus für die Modekette hat laut den Verantwortlichen mehrere Gründe.

Filiale von Companys in der Luzerner Altstadt.

Bildlegende: Die Companys Filiale in der Luzerner Altstadt soll laut der Homepage des Unternehmens erhalten bleiben. Google Maps

Wegen der geschlossenen Geschäfte verlieren 50 Mitarbeiterinnen und MItarbeiter ihren Job, 120 Personen sollen bei einer Tochterfirma weiterbeschäftigt werden, sagt André Odermatt, der Präsident der Auffanggesellschaft. Die zuständige Konkursverwaltung bestätigte auf Anfrage von Radio SRF die Insolvenz des Unternehmens. Den Konkurs bekannt gemacht hatte die «Neue Luzerner Zeitung».

Unter den neun Filialen von Companys, welche die Tochterfirma ITS Retail AG übernommen hat, befinden sich auch die Filialen Luzern und Zug. Ivo Tschümperlin, der Chef von Companys und jetziger Geschäftsführer und Verwaltungsrat der ITS Retail AG war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Auf ihrer Homepage begründete Companys die Massnahmen mit dem Verhalten der Kunden. Banken- und Griechenland-Krise sowie die Aufhebung des Euro-Mindestkurses hätten die Konsumenten stark verunsichert und dem Grenz- und Internetshopping die Türen weiter geöffnet.