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Zentralschweiz Obwalden: Bio-Bauernhöfe boomen

Knapp 30 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe im Kanton Obwalden produzieren biologisch. Nur gerade Graubünden hat verhältnismässig noch mehr Bio-Bauernhöfe aufzuweisen, schreibt Bio Suisse. Die Gründe für diese Bilanz, welche der Kanton Obwalden vorweisen kann, sind vielfältig.

Äpfel und das Logo von Bio Suisse mit der grünen Knospe
Legende: Knapp ein Drittel aller Bauernhöfe im Kanton Obwalden wird biologisch geführt. Keystone

In der Zentralschweiz gibt es 800 Bio-Bauernhöfe. Dabei ist im nationalen Vergleich vor allem ein Kanton vorne mit dabei, der Kanton Obwalden. Dies zeigen die aktuellen Zahlen von Bio Suisse. In Obwalden produzieren knapp 30 Prozent aller Landwirtschaftsbetriebe biologisch. In der gesamten Schweiz liegt der Anteil der Bio-Bauernhöfe bei nur gerade zwölf Prozent.

«Der Obwaldner Bauer hat die Zeichen der Zeit erfasst und gemerkt, dass die Ökologisierung künftig sehr gefragt sein wird», sagte Bruno Abächerli, Leiter des kantonalen Amts für Landwirtschaft und Umwelt in Obwalden.

Dass die Bauern schnell auf diese Nachfrage reagieren konnten, habe auch damit zu tun, dass die Berglandwirtschaft im Kanton Obwalden auf Rindviehhaltung basiert. Dort sei die Umstellung auf bio einfacher als beispielsweise bei einem Ackerbaubetrieb.

Alois von Moos, Präsident der Bio-Bauern in Ob- und Nidwalden, produziert seit 14 Jahren biologisch. In Obwalden werde hauptsächlich Milchwirtschaft betrieben. «Der grösste Abnehmer unserer Produkte ist Coop, die Milch verarbeiten vor allem Emmi», sagte er gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

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