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Zentralschweiz Obwalden will keinen verbilligten Treibstoff für Pistenfahrzeuge

Die Obwaldner Regierung ist dagegen, dass Pistenfahrzeuge teilweise von der Mineralölsteuer befreit werden sollen. Verbilligter Treibstoff für Pistenfahrzeuge sei nicht das richtige Mittel, um Berggebiete und Wintertourismus zu unterstützen, ist sie überzeugt.

Pistenfahrzeug in verschneiter Landschaft.
Legende: Pistenfahrzeuge sollen nicht von der Mineralölsteuer befreit werden, meint die Obwaldner Regierung. Keystone

Andere Wirtschaftszweige, die ebenfalls mit grossen Herausforderungen konfrontiert seien, würden mit Forderungen nachziehen, schreibt der Regierungsrat.

In der Stellungnahme an das Eidgenössische Finanzdepartement zum Entwurf für eine Änderung des Mineralölsteuergesetzes schreibt die Regierung weiter: «Die Gesetzesänderung wäre ein weiterer Schritt zu noch mehr Regelungen und Bestimmungen, was unbedingt verhindert werden sollte.»

Ausserdem beurteilt er die ökologischen Auswirkungen als kontrovers. Billiger Treibstoff fördere kaum einen sparsamen Einsatz der Pistenfahrzeuge.Sollte die Vorlage für die Revision des Mineralölsteuergesetzes im Grundsatz Unterstützung finden, beantragt die Obwaldner Regierung, ausschliesslich Fahrzeuge von der Steuer zu befreien, die mit Partikelfilter ausgerüstet sind.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Max Muster, Obwalden
    Pistenfahrzeuge fahren nicht auf Strassen und müssen dennoch den Strassenunterhalt mitfinanzieren. Kein Pistenfahrzeug fährt wegen der Entlastung der Mineralölsteuer zum Spass noch ein etwas länger herum. Dafür ist der Betrieb auch ohne Mineralölsteuer teuer genug. Die Administration von vielleicht 50-60 Pistenfahrzeuge ist wohl kaum eine grosse Herausforderung. Welches die geeigneten Massnahmen sind, mit welchen die Regierung die Bergbahnen unterstützen möchte, wird leider nicht aufgezeigt...
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