Obwaldner Regierung will bei Umweltmassnahmen sparen

Insgesamt sollen für die Programmvereinbarungen im Bereich Umwelt 17,5 Millionen Franken zur Verfügung stehen. Das sind 2,5 Millionen weniger als noch vor vier Jahren. Dies hat vor allem finanzielle Gründe.

Ein Schild in einem Skigebiet macht auf ein Wildruhegebiet aufmerksam.

Bildlegende: Wildruhegebiet im Obwaldner Langis: Auch der Wildtierschutz ist von den Kürzungsvorschlägen betroffen. Keystone

Zu den Umweltmassnahmen gehören unter anderem Schutzbauten in den Bereichen Wald und Wasser, Wildtierschutzgebiete oder Gewässerrevitalisierungen.

Den Entscheid, an diesem Ort zu sparen, begründet der Obwaldner Regierungsrat mit der angespannten Finanzlage des Kantons. Durch zeitliche Verschiebungen bei den Schutzbauten Wald und Wasser, sowie der Schutzwaldpflege könnten die Ziele der langfristigen Strategie aber trotzdem erreicht werden.

Über den Vorschlag berät der Kantonsrat in seiner Dezembersession im Zuge der Rahmenkredite 2016 bis 2019.