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Zentralschweiz Parlament entscheidet noch nicht über gefährliche Bahnübergänge

Der Nidwaldner Landrat wird am Mittwoch nicht wie geplant über einen Zusatzkredit für die Sanierung der ungesicherten Bahnübergänge entscheiden. Der Regierungsrat zieht das Geschäft zurück, weil eine Ablehnung droht.

Legende: Video Parlament entscheidet noch nicht über gefährliche Bahnübergänge abspielen. Laufzeit 3:44 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 21.10.2014.

Der Zusatzkredit wird dem Parlament in der Sitzung vom 21. November vorgelegt. Dies teilt der Regierungsrat am Montag mit. Eigentlich hätte das Kantonsparlament am Mittwoch über das brisante Geschäft entscheiden sollen. «Grund für das Verschieben ist, dass wir momentan keine Chancen sehen, dass der Landrat dem Kredit von 3,8 Millionen Franken zustimmen wird. Deshalb sind wir daran, noch eine günstigere Variante auszuarbeiten, eine für 3,3 Millionen Franken», sagt der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki.

Sparen will der Regierungsrat einerseits mit verkehrstechnischen Anpassungen, und anderseits mit der Aufhebung eines Übergangs.

Jetzt kritisieren drei Fraktionen - SP, CVP und SVP - den Baudirektor Hans Wicki in der Sendung «Schweiz aktuell». Er habe das Geschäft der Bahnübergang-Sanierung nicht genügend gut vorbereitet.

Im Sommer 2015 sollen alle Übergänge saniert sein

In Nidwalden müssen noch 30 Bahnübergänge dringend saniert werden. Mehrfach hat es an ungesicherten Übergängen schwere Unfälle mit Todesopfern gegeben.Der Kantonsrat hatte einen ersten Kredit von 4,3 Millionen Franken zurückgewiesen und Einsparungen verlangt.

Trotz dieser Verschiebung könne die Frist des Bundes eingehalten werden, alle Bahnübergänge zu sichern. «Im nächsten Sommer sollten alle Übergänge saniert werden, wir sind trotz der Verschiebung gut im Zeitplan», sagt Hans Wicki.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Gaja Sarasin, Engadin
    .......«Im nächsten Sommer sollten alle Übergänge saniert werden, sagt Regierungsrat Wicki. .....und wer das glaubt, zahlt einen Taler!! Dem RR wie auch LR Nidwalden ist das Geld tatsächliche lieber, als die dringende Sanierung von Todesfallen. Aber dies ist ja nicht der erste Fehlentscheid. Siehe Verschacherung des Klosters Stans durch RR Odermatt.
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