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Pflege daheim Die Luzerner Spitex ist immer mehr gefragt

Die Zahl der Pflegestunden stieg im letzten Jahr um 10 Prozent an. Auch komplexere Fälle sind immer häufiger.

Laut den neusten Zahlen von Statistik Luzern wurden 2016 von den Spitex-Organisationen fast eine Million Stunden an ambulanter Hilfe und Pflege erbracht. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Die Zahl der betagten Menschen, die eigenständig oder mit Betreuung zu Hause leben, nimmt weiter zu.
  • Gemäss dem Grundsatz «ambulant vor stationär» werden Patientinnen und Patienten früher aus dem Spital entlassen, sind aber weiterhin auf Pflege angewiesen.
  • «Die Spitex ist in der Lage, auch komplexere Fälle in den eigenen vier Wänden zu betreuen», sagt Peter Schärli, Präsident des Spitex-Kantonalverbands Luzern.

Insgesamt profitierten gut 11'000 Kundinnen und Kunden im Kanton Luzern von Leistungen der Spitex. Laut den Zahlen von Statistik Luzern dauerte der durchschnittliche Pflegeeinsatz 71 Stunden.

Naturgemäss steigen mit den Fallzahlen auch die Kosten der Spitex. Wie der Krankenkassenverband Santésuisse mitteilte, verzeichneten die Versicherer 2016 bei der Spitex eine überdurchschnittliche Zunahme um 8,4 Prozent. Generell stiegen die Gesundheitskosten pro versicherte Person um 3,8 Prozent.

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