Pilatus-Bahnen: Rekord trotz Teilbetrieb

Die Pilatus-Bahnen beförderten 2014 mehr Passagiere und steigerten Umsatz und Gewinn, obwohl der Berg wegen des Baus der neuen Luftseilbahn nicht immer erreichbar war. Den Grundstein des Rekordergebnisses legten die Bahnen Anfang Jahr.

Die Gondelbahn auf Fräkmüntegg.

Bildlegende: Die Pilatus-Bahnen konnten mehr Besucherinnen und Besucher auf der Fräkmüntegg verbuchen. Keystone

Weil die Luftseilbahn auf Pilatus Kulm total erneuert wurde, konnte der Luzerner Hausberg von September bis Mitte November 2014 nur noch mit der Zahnradbahn erreicht werden. Danach war Pilatus Kulm ganz geschlossen. Die Grundlage für die Rekordzahlen habe man Anfang Jahr mit einem guten Winter und Frühling legen können, erklärt Godi Koch, Geschäftsführer der Pilatus-Bahnen.

Die Zahl der auf den Pilatus beförderten Gäste sei zwar um 0,7 Prozent auf 433'560 zurück gegangen. Das Total aller Gäste hätte aber um 2,4 Prozent auf 637'861 zugenommen. Grund seien viele Besucher auf der Krienseregg und der Fräkmüntegg.

Gestiegen ist auch der Gesamtumsatz der Bergbahn, nämlich um 4,3 Prozent auf rund 29 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis nahm um 2,4 Prozent auf knapp 8 Millionen zu. Der Gewinn konnte um 0,7 Prozent auf rund 851'000 Franken verbessert werden.

Seit Karfreitag verkehrt die neue Luftseilbahn auf Pilatus Kulm.