«Pilatusplatz hat oberste Priorität»

Die Bebauung des Pilatusplatzes habe oberste Priorität, sagt die Stadtluzerner Baudirektorin Manuela Jost. Entstehen soll ein Hochhaus mit Büroräumen und Wohnungen. Wann konkret gebaut wird und welche Firma dort einziehen wird, ist noch offen. Die FDP fordert eine rasche Planung.

Der Pilatusplatz im Herzen der Stadt Luzern ist seit zwei Jahren unverändert. Seit das Restaurant Schmitte dort abgerissen wurde, ging nichts mehr. Nun müsse möglichst schnell ein Projekt erarbeitet werden, mit dem man einen guten Steuerzahler nach Luzern holen könne, sagt Rieska Dommann von der FDP der Stadt Luzern. Es könne nicht sein, dass dieses lukrative Areal so lange brach liege.

Die Baudirektorin der Stadt Luzern, Manuela Jost bestätigt die Wichtigkeit des Platzes für die Stadt. Die Planung laufe aber erst jetzt an, weil man die Abstimmung über die neue Bau- und Zonenordnung (BZO) habe abwarten müssen.

«Wir wussten nicht, ob die BZO angenommen wird und dies hätte grosse Auswirkungen auf die Entwicklung des Areals gehabt», so Jost. Nun laufe die Testplanung und im nächsten Jahr wolle man einen Wettbewerb lancieren.

Mit welchen Investoren oder Firmen die Stadt im Gespräch ist, will Manuela Jost nicht sagen. Interessenten seien aber vorhanden. Die SVP, SP und die Grünen der Stadt Luzern sind mit dem Vorgehen der Stadt einverstanden. Ein gutes Projekt brauche Zeit, und die habe man auch, so der Tenor. Die Grünen haben aber einen Wunsch an die Entwicklung des Grundstücks: es solle im Baurecht verkauft werden.