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Zentralschweiz Polizei löst unbewilligte Demonstration in Goldau auf

Die Kantonspolizei Schwyz hat am Samstagnachmittag in Goldau eine unbewilligte Kundgebung aufgelöst. Bei Personenkontrollen wurde gegen mehr als zwei Dutzend Beteiligte eine Wegweisung ausgesprochen. Schäden oder Verletzte gab es keine.

Polizist in Uniform.
Legende: Die Kantonspolizei Schwyz wurde bei ihrem Einsatz unterstützt (Symbolbild). Keystone

Nach 14.00 Uhr seien rund 50 teilweise vermummte Demonstranten der linken Szene mit Transparenten auf der Parkstrasse in Goldau unterwegs gewesen. Als die Polizeikräfte die Demonstration gestoppt hätten, seien die Teilnehmenden sofort in verschiedene Richtungen geflüchtet, schreibt die Kantonspolizei Schwyz.

Im Vorfeld hatte es einen Aufruf gegeben des «Überregionalen Antifaschistischen Bündnisses» für eine Demonstration in Brunnen.

«Aufgrund unserer Erkenntnisse müssen wir davon ausgehen, dass der Demonstrationszug in Goldau einen konkreten Zusammenhang hat mit dem Aufruf in Brunnen», sagt Polizeisprecher Florian Grossmann auf Anfrage von Radio SRF. Warum die Demonstranten nun in Goldau unterwegs gewesen seien, wisse man nicht.

Schäden oder Verletze habe es keine gegeben. Die Kantonspolizei Schwyz sei bei ihrem Einsatz von Kollegen der Stadtpolizei Zürich, den Kantonspolizeien von Zürich und Uri, der Zuger Polizei sowie der Transportpolizei unterstützt worden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    98% solcher Chaoten-Umzüge werden von linksextremen, vermummten Vandalen durchgeführt! Würde Jürg Frischknecht ("Oberkenner" der rechtsextremen Szene!) noch leben, wäre es bei ihm trotz allen schweizweit bekannten, polizeilichen Fakten, genau umgekehrt! Nun, der Schwyzer Kantonspolizei ist es gelungen für einmal grössere Schäden zu verhindern und das "Pack" aufzulösen!
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  • Kommentar von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
    Auch wenn ich tendenziell eher auf der Seite der Anliegen dieser Gruppierung bin: Solche Aktionen sich schlicht scheisse. Sie bringen nichts ausser weitere Polarisierung und Munition für die Gegner, die man eigentlich "bekämpfen" (was für ein Unwort in diesem Zusammenhang!) will. Man tut das, was man dem Anders"denkenden" vorwirft. Selber mehr denken vor dem Handeln ist zwingend!
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das war aber vorbildlich. Man könnte das auch in Bern oder Zürich, wenn man denn wollte. Zuerst sollen diese "Linken" Demonstranten einmal genau erklären was sie mit "antifaschistisch" meinen. Man muss davon ausgehen, dass es eben "Linke" sind, die verhindern wollen, dass in unserem Land wieder Ordnung hergestellt wird. Dass mit den Drogen aufgeräumt wird, dass Kriminelle bestraft und nicht verhätschelt werden + dass unsere Kinder wieder als individuelle "Persönlichkeiten" aufwachsen können.
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