Naturschutz auf der Rigi Pro Rigi sorgt sich seit 50 Jahren um seltene Blumen und Pflanzen

Die Rigi - bei Einheimischen und Touristen beliebt. Die Natur soll dabei nicht vergessen gehen. Der Verein Pro Rigi kümmert sich seit 1967 um den Schutz von Prachtnelken oder Feuerlilien.

Blick auf das Hotel Rigi Kulm

Bildlegende: Auf der Rigi soll das Gleichgewicht zwischen Nutzung und Schutz der Natur erhalten bleiben. Keystone

In den letzten Jahren habe in Sachen Naturschutz ein Umdenken stattgefunden. Für viele Rigi-Besucherinnen und Besucher sei der sorgsame Umgang mit Blumen und Pflanzen selbstverständlich, sagt Urs Galliker, Präsident des Vereins Pro Rigi.

«Seltene Blumen blühen inzwischen selbst an viel begangenen Wanderwegen - obwohl der Berg durch Bewirtschaftung und Tourismus stark beansprucht wird», sagt Galliker weiter. Ziel des Vereins sei, das bestehende Gleichgewicht zwischen Schutz und Nutzung zu erhalten.

Aktienkauf ermöglicht mehr Mitsprache

Der Verein Pro Rigi tritt neu als Aktionärin der Vermarktungsorganisation Rigi Plus AG bei. «Damit können wir mit den weiteren Rigi-Organisationen auf Augenhöhe diskutieren und verhandeln», erklärt Galliker.
Der Verein Pro Rigi zählt rund 650 Mitglieder. Sein 50-jähriges Bestehen feierte er an der Jubiläums-Generalversammlung am Samstag in Küssnacht.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17.30 Uhr