Probleme mit Wahlzetteln in Luzern vor zweitem Wahlgang

In zwei Gemeinden sind vor dem zweiten Wahlgang der Luzerner Regierungsratswahlen rund 100 unvollständige Listenblöcke mit den Namen der Kandidierenden aufgetaucht. Ob und wie viele falsche Unterlagen verschickt worden sind, ist unklar.

Bei den fehlerhaften Blöcken waren einzelne Listen doppelt vorhanden, während andere Listen fehlten. Die unvollständigen Unterlagen wurden in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach entdeckt, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Der Eingang des Luzerner Regierungsgebäudes

Bildlegende: Für den zweiten Wahlgang für die Luzerner Regierung sind unvollständige Wahlunterlagen im Umlauf. Keystone

Bei einer Kontrolle wurden vor dem Versand an die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen rund 100 unvollständige Listenblöcke festgestellt. Aus einer Seetaler Gemeinde wurde ein weiterer Fall gemeldet.

Zahl der falschen Listen unklar

Nach Abklärungen bei der verantwortlichen Druckerei habe die Fehlerquelle eruiert werden können, schreibt die Staatskanzlei.

Die Anzahl der unvollständig produzierten und ausgelieferten Listenblöcke sei allerdings nicht bekannt. Gemäss Druckerei sei von Einzelfällen auszugehen.