Regierung soll Zukunft des Luzerner Radroutenkonzepts aufzeigen

Seit 1994 hat der Kanton Luzern ein Radroutenkonzept. Doch die Umsetzung harzt. Ein Grund dafür ist das fehlende Geld. Nun fordern Kantonsparlamentarier von der Regierung Antworten zur Zukunft des Konzepts. Dieses Mal unterstützt auch der Gemeindeverband Sursee-Mittelland das Ansinnen.

Zwei Velofahrer

Bildlegende: Mehr als 400 Kilometer Radwege und Radstreifen soll es im Kanton Luzern einmal geben. zvg

In den letzten Jahren habe es mit der Umsetzung des Radroutenkonzepts gehapert. Wenn es in diesen langsamen Schritten weiter gehe, sei das Luzerner Radroutennetz erst im Jahr 2070 komplett. Das schreiben die Parlamentarier in ihrer Anfrage an die Regierung.

Diese solle nun unter anderem aufzeigen, wo die wesentlichsten Lücken im Radroutenkonzept des Kantons bestünden und welche Lücken prioritär behandelt würden. Vor allem aber solle die Regierung darlegen, mit welchen Massnahmen sie die Umsetzung beschleunigen wolle.

Beim Vorstoss federführend ist CVP-Kantonsrätin Yvonne Hunkeler: «Es ist verständlich, dass der Kanton momentan nicht einfach zusätzliches Geld, das für das Projekt fehlt, bereitstellen kann.» Sie schlägt deshalb vor, anstehende Tiefbauprojekte um jeweils fünf Prozent abzuspecken und das dadurch gewonnene Geld ins Radroutenkonzept zu investieren.