Kommunale Vorlagen Resultate aus Gemeinden: Wahlen, Ortsplanungen, Kreditvorlagen

In verschiedenen Gemeinden der Region wurde am Sonntag abgestimmt und gewählt. Finden Sie hier die Resultate aus Ihrer Gemeinde in alphabetischer Reihenfolge.

Luzern

Adligenswil: Die Stimmberechtigten der Gemeinde Adligenswil haben dem Sonderkredit von Fr. 2‘420‘000.00 für die Sanierung und Erweiterung der Meggerstrasse mit 1174 Ja zu 792 Nein zugestimmt. Sämtliche anderen Vorlagen wurden deutlich angenommen.

Buchrain: Alle vier Vorlagen wurden deutlich angenommen. Die Rechnung 2016 mit 1496 Ja zu 111 Nein, die Gemeindeordnung mit 1327 Ja zu 212 Nein, die Gesamtrevision Siedlungsentwässerungsreglement 1350 Ja zu 214 Nein und der Fernwärme-Anschluss mit 1435 Ja zu 183 Nein.

Ebikon: Die Gemeinde Ebikon führt eine Billettsteuer ein. Das Stimmvolk hat das neue Reglement deutlich angenommen. Von der neuen Steuer ist auch das Multiplex-Kino mit 12 Sälen im neuen Einkaufzentrum Mall of Switzerland betroffen, das im November seine Türen öffnet. Der Ja-Stimmenanteil lag bei gegen 73 Prozent. 2334 Personen legten ein Ja in die Urne, 879 ein Nein. Die Stimmbeteiligung betrug 40 Prozent.

Hochdorf: Alle drei Vorlagen wurden genehmigt: Die Gemeinderechnung mit 2266 Ja zu 179 Nein, die Teilrevision der Gemeindeordnung mit 2019 Ja zu 316 Nein und der Verkauf des Grundstückes Turbi mit 1863 Ja zu 571 Nein.

Malters: Die Gemeinderechnung 2016 wurde mit 1872 Ja zu 227 Nein angenommen. Auch die Erweiterung der temporären Deponiezone «Im Spitz» wurde mit 1653 Ja zu 420 Nein gutgeheissen.

Oberkirch: Im luzernischen Oberkirch kann der Golfpark vergrössert werden. Die Stimmberechtigten haben die dazu notwendigen Anpassungen an der Ortsplanung mit 73 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen. 1'219 Stimmberechtigte sagten Ja zur Erweiterung, 458 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 53 Prozent.

Pfaffnau: In den Gemeinderat gewählt wurde Jörg Vonnmoos mit 429 Stimmen. Sein Konkurrent Franz Vogel erhielt 280 Stimmen. Das absolute Mehr beträgt 325 Stimmen.

Reiden: Hans Kunz (CVP) ist am Sonntag zum neuen Gemeindepräsident von Reiden gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Beat Steinmann an, der bereits zwei Monate nach Amtsantritt wegen Überbelastung und Krankheit zurückgetreten war. Hans Kunz erhielt 1'039 Stimmen. Nicht gewählt wurde Markus Schwander (Aufbruch Reiden). Auf den 62-jährigen Rechtsanwalt entfielen 816 Stimmen, auf Vereinzelte 133. Die Wahlbeteiligung betrug 48 Prozent.

Römerswil: Die Rechnung 2016 wurde mit 520 Ja zu 40 Nein genehmigt.

Ruswil: Die Gemeinderechnung 2016 wurde mit 1665 Ja zu 361 Nein genehmigt. Auch der Zusatzkredit für die Umteilung des Fussballfeldes Schützenberg vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen wurde 1406 Ja zu 643 Nein angenommen.

Wikon: Im Zentrum von Wikon wird keine neue Überbauung mit über 70 Wohnungen und Platz für Gewerbe realisiert. Die Stimmberechtigten haben drei Vorlagen zum Projekt «Spychermatte» verworfen. Der Nein-Stimmenanteil lag zwischen 62 und 64 Prozent. Die Vorlagen umfassten Anpassungen beim Zonenplan sowie beim Bau- und Zonenreglement, neue Sonderbauvorschriften und den Landverkauf im Wert von rund sechs Millionen Franken an die Pensionskasse pk pro als Investorin.

Wolhusen: Die Rechnung 2016 wurde mit 994 Ja zu 177 Nein gutgeheissen.

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Obwalden

Alpnach: Der Steinbruch Guber in Alpnach kann erweitert werden. Das Stimmvolk hat am Sonntag der dazu notwendigen Teilrevision der Ortsplanung deutlich zugestimmt. Der Ja-Stimmenanteil lag bei 88 Prozent. 1'555 legten ein Ja in die Urne, 213 ein Nein. Die Stimmbeteiligung lag bei 44 Prozent.

Kerns: Die Stimmberechtigten der Gemeinde lehnten den Aktienkauf von maximal einer Million und einem Darlehen in der Höhe von zwei Millionen Franken an die Bergmatt Käserei AG mit 790 Nein zu 324 Ja ab. Die Stimmbeteiligung betrug 62 Prozent.

Sachseln: Die Stimmberechtigten genehmigten ein umstrittenes Vorhaben am Sigetsbach mit 68 Prozent Ja-Stimmen. 1170 Stimmberechtigte unterstützen das Projekt, 544 lehnten es ab. Die Beteiligung lag bei 49 Prozent.

Sarnen: Im Zentrum von Sarnen wird nicht Tempo 30 eingeführt. Die Stimmberechtigten haben sich am Sonntag mit einem Nein-Stimmenanteil von 60 Prozent deutlich gegen die Geschwindigkeitsreduktion im Dorfkern ausgesprochen.
2346 Personen legten ein Nein in die Urne, 1568 ein Ja. Die Stimmbeteiligung betrug 56 Prozent.
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Nidwalden

Beckenried: Der Baukredit von 8'850'000 Franken für den Neubau eines Schulhauses wurde mit 75 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Ja-Stimmen 907, Nein-Stimmen 303 - die Stimmbeteiligung betrug rund 48 Prozent.

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Schwyz

Arth: Das Reglement über das Bestattungs- und Friedhofwesen wurde mit 2230 Ja zu 551 Nein angenommen.

Einsiedeln: Die Kreditvorlage für den Landerwerb und den Baukredit für den Neubau des Schulhauses Trachslau wurde deutlich mit 3595 Ja zu 1747 Nein angenommen. Auch der Baukredit für den Neubau des Werkhofes Einsiedeln wurde mit 4233 Ja zu 1138 Nein gutgeheissen.

Ingenbohl: Der Planungskredit von 2'581'000 Franken für die Erschliessung von Brunnen Nord wurde vom Stimmvolk knapp mit 1520 Ja zu 1447 Nein angenommen. Auch die Revision des Abwasserreglementes wurde mit 2078 Ja zu 824 Nein angenommen.

Küssnacht: Die Stimmberechtigen des Bezirks Küssnacht haben am Sonntag den Verpflichtungskredit in der Höhe von 116 Millionen Franken für den Bau der zweiten Etappe der Südumfahrung genehmigt. Herzstück ist ein 1,1 Kilometer langer Tunnel. Der Ja-Stimmenanteil lag bei 63 Prozent. 2'960 Stimmberechtigte stimmten für den Kredit, 1'721 lehnten ihn ab.

Lachen: In der Gemeinde Lachen SZ kann das Kindergarten- und Primarschulhaus Seefeld für 30,2 Millionen Franken saniert und ausgebaut werden. Der Souverän hat sich mit 76 Prozent Ja-Stimmen oder 1'770 zu 552 Stimmen hinter das Projekt gestellt. Die Stimmbeteiligung lag bei 46 Prozent.

Lauerz: Der Kredit von 960'000 für die Integration der Gemeindekanzlei in den Seemattpark wurde mit 257 Nein zu 188 Ja abgelehnt.Bei der Wahl des Gemeindeschreibers erh

Sattel: Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderate wurde Hans Peter Schnüriger von der SVP mit 408 Stimmen gewählt. Vereinzelte erhielten 85 Stimmen. Die Revision des Kurtaxenreglementes wurde mit 311 Ja zu 296 Nein knapp angenommen.

Schwyz: Das Stimmvolk hat den Erwerb des 44'000 Quadratmeter grossen Grundstücks im Baurecht von der Armee genehmigt. Die Gemeinde will neue Arbeitsplätze ansiedeln. Der Baurechtsvertrag wurde mit 90 Prozent Ja-Stimmen oder 3933 zu 416 Stimmen gutgeheissen. Die Stimmbeteiligung lag bei 43 Prozent.

Unteriberg: In Unteriberg SZ kann auf knapp 29'000 Quadratmetern eine neue Deponie für unverschmutzten Aushub angelegt werden. Die Stimmberechtigen haben eine Zonenplanänderung gutgeheissen. 722 stimmten für das Vorhaben, 141 dagegen. Die Beteiligung lag bei 49 Prozent.
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Uri

Altdorf: Beide Kreditvorlagen wurden angenommen: Der Kredit von 3,19 Millionen Franken Unterführung im Bahnhof Altdorf mit 2079 Ja zu 526 Nein und der Kredit für die Instandsetzung der Schützengasse und Hellgasse mit 1935 Ja zu 682 Nein.

Göschenen: Das Kreditbegehren für die Sanierung der 2. Etappe der Sport- und Zivilschutzanlage im Betrag von 2'210'000 Franken wurde mit 132 Ja zu 29 Nein gutgeheissen.

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Zug

Stadt Zug: Die Stadtzugerinnen und -zuger sagen mit einem Ja-Anteil von 88.7 % klar ja zur Erweiterung der Schulanlage Riedmatt für 16,8 Millionen Franken. 7425 sagten Ja, 946 legten ein Nein in die Urne. Die Stimmbeteiligung lag bei 50,9 Prozent.

Cham: Die Chamer Stimmberechtigten haben dem Baukredit in der Höhe von 26,24 Millionen Franken für die Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Röhrliberg, 1. Bauetappe, zugestimmt. Die Vorlage wurde mit 3'702 Ja gegen 766 Nein-Stimmen deutlich angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei rund 45 Prozent.