Rettung der Salle Modulable ist chancenlos

Für die Stadt Luzern gibt es keine Möglichkeiten, an der Salle Modulable festzuhalten. Zu diesem Schluss kommt die vorberatende Kommission des Stadtparlaments. An der Zukunft des Luzerner Theaters soll aber so schnell wie möglich weitergearbeitet werden.

Der Blick übers Inseli auf das geplante Musiktheater.

Bildlegende: Auf dem Inseli sollte sie zu stehen kommen: Mehr als eine Visualisierung wird aus der Salle Modulable aber wohl nicht. ZVG

Das Kantonsparlament hat den Planungskredit verworfen und die Luzerner Stadtregierung das Projekt daraufhin aufgegeben. Jetzt verabschiedet sich auch das Parlament vom Musiktheaterhaus: Die vorberatende Kommission des Stadtparlamentes hat am Dienstag entschieden das Theaterprojekt nicht mehr weiter zu verfolgen. Zudem beantragt die Kommission dem Grossen Stadtrat, am 29. September nicht mehr auf das Geschäft einzutreten.

In der Kommission machten sich SVP und FDP dafür stark, nach privaten Geldgebern für den Planungskredit zu suchen. Die Kommission verwarf dies aber: Die Zeit sei zu knapp und der ausgestiegene Kanton habe eine zu starke Rolle innegehabt.

Die Kommission verabschiedete aber eine Motion, in der eine unverzügliche Weiterplanung am Luzerner Theater gefordert wird. Der Stadtrat solle zusammen mit dem Kanton die Planung für eine neue Infrastruktur des Theaters in Angriff nehmen. Bis Ende 2017 solle er einen Planungsbericht erstellen.