Schindler: Millionenabschreiber in Südkorea

Grund für den Abschreiber ist eine Kapitalerhöhung. Bereits im Juni hatte Schindler wegen einer ersten Kapitalerhöhung 155 Millionen Franken auf seine Beteiligung in Südkorea abschreiben müssen.

Eine grosse Schindler-Rolltreppe in einem Warenhaus.

Bildlegende: Schindler verliert in Südkorea einen Millionenbetrag. Keystone

Der Lifthersteller Hyundai Elevator, an dem Schindler zu 30,9 Prozent beteiligt ist, hatte Ende November eine Erhöhung des Kapitals um 217,5 Milliarden Won (rund 184 Millionen Franken) angekündigt. Weil diese den Wert der Aktien sinken liess, schreibt der Luzerner Konzern nun 64 Millionen Franken ab, wie er mitteilt. Die Abschreibung wird im vierten Quartal 2013 verbucht.

«Sollte sich der Börsenkurs von Hyundai Elevator weiter deutlich abschwächen, werden erneute Wertberichtigungen notwendig sein; möglicherweise vor Jahresende.» Schindler habe keine Möglichkeit gehabt, auf die Entscheidungsfindung Einfluss zu nehmen, schreibt das Unternehmen. Gleichzeitig kündigte es an, die Durchführung der Kapitalerhöhung, die im ersten Quartal 2014 erfolgen soll, rechtlich zu bekämpfen.