Schwerstarbeit ausserhalb der Zirkus-Manege

Der Zirkus Knie hat seine Zelte auf der Luzerner Allmend aufgeschlagen. Über Nacht wurde viel Material von Windisch nach Luzern transportiert. Für die Aufbau-Equipe heisst das: Viel Arbeit und wenig Schlaf.

Rund 1500 Tonnen Material sind per Bahn und Lastwagen aus dem Kanton Aargau in die Zentralschweiz gebracht worden. Dazu kommen zwei Extrazüge, die zum Teil mit Tieren beladen waren. Den rund 50 Arbeitern des Aufbauteams bleibt meistens nur wenig Zeit zwischen zwei Vorstellungen, der Schlaf kommt phasenweise zu kurz.

«Wir sind ein eingespieltes Team, jeder weiss, was er zu tun hat», sagt Roger Mühlematter, der Zeltchef des Zirkus Knie. Er hat Recht: Ausser Traktor-Motoren und scheppernden Stangen ist nicht viel zu hören während der Arbeiten. Die Männer reden nur selten, arbeiten konzentriert.

Eine wichtige Aufgabe im Team hat Matthias Baumann. Der Urner ist Staplerfahrer und dafür verantwortlich, dass in kurzer Zeit alle Paletten und das restliche Material auf verschiedene Orte verteilt sind. Auch das eine logistische Herausforderung - umfasst das Gelände des Zirkus Knie auf der Luzerner Allmend doch rund 30'000 Quadratmeter.

Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr

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