Schwyz will Bahn- und Busangebot gezielt erweitern

Der öffentliche Verkehr soll besser auf die Bedürfnisse der Bevölkerung ausgerichtet werden. Die Schwyzer Regierung hat nun eine Strategie dafür erarbeitet.

Blick auf ein Bahnperron in Arth-Goldau

Bildlegende: Einer der Schwerpunkte in der ÖV-Strategie der Schwyzer Regierung: Der Bahnknoten Arth-Goldau. Keystone

Die bisher fehlende Strategie habe dazu geführt, dass der Kanton Schwyz bei der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs im Vergleich zu den Nachbarkantonen in Rückstand geraten sei, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. So sei in diesen Kantonen früher und gezielter in den Ausbau der S-Bahn investiert worden

Knappe Mittel gezielt einsetzen

Der Kanton Schwyz will nun sicherstellen, dass die zukünftige Ausgestaltung des öffentlichen Verkehrs noch enger auf die Siedlungsentwicklung und die wirtschaftlichen Bedürfnisse abgestimmt würden. Die knappen finanziellen Mittel sollen dort eingesetzt werden, wo das grösste Verkehrswachstum erwartet wird.

Gestärkt werden sollen die Bahnknoten Arth-Goldau im inneren Kantonsteil sowie Pfäffikon und Siebnen-Wangen im äusseren Kantonsteil. Im Falle von Arth-Goldau geht es vor allem um die Verbindungen nach Zug-Zürich, in der Ausserschwyz stehen die Anschlüsse nach Zürich im Fokus.

Der Strategie-Entwurf geht nun bis Ende Januar 2014 in die Vernehmlassung. Im kommenden Frühling will die Regierung den definitiven Bericht verabschieden.