Segelflieger-Pilot spricht über Bruchlandung in die Sarneraa

Vor knapp zwei Wochen stürzte ein Segelflieger im Bereich des Flugplatzes Kägiswil in die Sarneraa. Der Fluglehrer und sein Schüler blieben unverletzt. Im Regionaljournal Zentralschweiz spricht der Fluglehrer über die Bruchlandung.

Ein kaputtes Segelflugzeug liegt im Fluss Sarneraa.

Bildlegende: Der Pilot und sein Schüler landeten in der Sarneraa. ZVG

«Wir hatten die Wahl, entweder wir fliegen gegen die Wand eines Fabrikgebäudes oder wir landen in den Bäumen und dem Gestrüpp entlang der Sarneraa. Da war die Entscheidung klar», so Dennis Schürmann, welcher als Fluglehrer im Segelflugzeug sass, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Der Grund für die Bruchlandung sei ein technischer Defekt der Bremsklappen am Flugzeug gewesen, so Schürmann weiter. Als ihm klar geworden sei, dass sie notlanden mussten, habe er das Steuer vom Flugschüler übernommen.

«  Angst hatte ich nicht »

Dennis Schürmann

«Angst hatte ich während des Absturzes nicht, aber sobald das Flugzeug mit dem Flügel ein Gebäude touchierte, schaltete sich mein Gehirn aus. Ich kam erst wieder zu mir, als wir bereits mit dem kaputten Flugzeug kopfüber in der Sarneraa lagen», so Schürmann weiter.

Er und sein Flugschüler konnten das Flugzeug unverletzt verlassen. Er habe den Absturz mittlerweile gut verdaut und plane für das Wochenende den nächsten Flug mit dem Segelflieger, so Dennis Schürmann.