Spital Lachen versorgt seit 100 Jahren Patienten aus der Region

Am 16. März 1915 wurde das damalige Bezirksspital March eröffnet. Heute präsentiert sich das Spital Lachen als eigentliches Gesundheitszentrum mit 120 Betten. Das Haus hat stürmische Zeiten hinter sich. Interne Schwierigkeiten sorgten für negative Schlagzeilen und einen Patientenrückgang.

Das alte Spitalgebäude in Lachen 1915.

Bildlegende: 1915 wurde das neue Spital in Lachen eröffnet. zvg

Man habe intern verschiedene Massnahmen ergriffen um das Klima im Spital zu verbessern, erklärt Evelyne Reich. Sie ist seit Anfang Dezember 2014 die neue Direktorin des Spitals Lachen. «Die Stimmung heute ist gut, die Leute sind sehr motiviert. Wir wollen wieder schwarze Zahlen schreiben und damit sind wir auf Kurs», sagt Reich weiter.

Abgänge im Kader und bei der Ärzteschaft hätten ihre Spuren hinterlassen, sagt Armin Hüppin, ehemaliger Regierungsrat und heutiger Verwaltungsrat des Spitals. Man spüre den Konkurrenzdruck. «Die unruhigen Zeiten haben sich 2014 negativ auf die Patientenzahlen ausgewirkt» bilanziert Hüppin.

Die Verantwortlichen des Spitals haben im Dezember 2014 entschieden, die Neubaupläne zu verschieben. «Wir wollen zuerst wieder schwarze Zahlen schreiben. Das 180-Millionen-Projekt wird erst wieder angepackt, wenn die Wirtschaftlichkeit dies zulässt», so Hüppin weiter.

Zum 100. Geburtstag des Spitals wünscht sich Verwaltungsratspräsident Hüppin ein volles Haus. So wie das im Moment der Fall sei. Das Spital Lachen feiert seinen Geburtstag in den nächsten Monaten mit verschiedenen Veranstaltungen.

Regionaljournal Zentralschweiz; 17.30 Uhr