Stadt Luzern fördert «Generationenpolitik»

In vielen Bereichen hat sich die Gesellschaft verändert: Sei es mit neuen Familienmodellen, sei es in der Arbeitswelt mit mehr Teilzeitstellen und ständiger Weiterbildung. Wie der Staat darauf reagieren soll, das fasst der Begriff Generationenpolitik zusammen. Luzern will sich hier weiterentwickeln.

Generationenpolitik geht von der Kinderbetreuung bis zur Alterspflege.

Bildlegende: Generationenpolitik: von der Kinderbetreuung bis zur Alterspflege. Keystone

Die Generationenpolitik sei ein «sehr unscharfer Begriff», schreibt der Luzerner Stadtrat in seiner Antwort auf eine Anfrage der Grünliberalen. Viele Schwerpunkte der Stadt entsprächen jedoch bereits den Anliegen der Generationenpolitik. Zum Beispiel in der Familienpolitik mit den Betreuungsgutscheinen, bei der Arbeit mit Projekten zur Wiedereingliederung oder in der Alterspolitik mit der Förderung von neuen Wohnformen für Senioren.

Der Stadtrat steht auch dem übergreifenden Ansatz der Generationenpolitik positiv gegenüber. Die Sozialdirektion überarbeite zurzeit ihre strategischen Grundlagen - dabei stütze sie sich auf die Grundsätze der Generationenpolitik, wie sie die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften formuliert hat (siehe Kasten rechts).