Stans: Gänsehaut im Nidwaldner Museum

Geister, Kobolde, Hexen - diesen Gestalten und ihren Geschichten widmet sich das Nidwaldner Museum in einer Sonderausstellung. Dabei kommen auch Personen zu Wort, welche behaupten, eigene Spukerfahrungen gemacht zu haben. Auch lokale Geisterhäuser, wie etwa das Stanser Jollerhaus, werden zum Thema.

Die Spukausstellung im Museum Nidwalden

Bildlegende: An verschiedene Stationen berichten Betroffene von ihren Spukerfahrungen. ZVG

Geisterhafte Gestalten sind in Hollywoodfilmen, Geschichten oder Sagen immer wieder beliebte Unterhaltungsmotive. Doch es gibt auch Menschen, die behaupten, schon selber ihre Erfahrungen mit Geistern gemacht zu haben. Ihren Geschichten und den zugehörigen Gestalten widmet sich die Sonderausstellung "Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut" im Nidwaldner Museum.

Auch ein lokales Gebäude kommt zur Sprache - das Stanser Jollerhaus, welches jedoch vor wenigen Jahren abgerissen wurde. Der Besitzer Melchior Joller hat damals schriftlich festgehalten, welche sonderbaren Geschehnisse sich im Haus im August 1862 zugetragen hatten. Diesen und andere Berichte aus verschiedenen Jahrhunderten und Regionen kann sich der Besucher im Museum via Kopfhörer anhören.

Es werden weiter verschiedene Originalgegenstände präsentiert, welche früher zur Abwehr und zum Schutz von Hausgeistern dienten. "Beispielsweise der Mistelzweig, welcher heute noch zu manchen Festen über die Tür gehängt wird, hatte ursprünglich eine geisterabwehrende Funktion", erklärte Stefan Zollinger, der Leiter des Nidwaldner Museum.

Die Sonderausstellung ist jeweils vom Mittwoch bis Freitag von 14 - 17 Uhr, sowie Samstag und Sonntag von 11 - 17 Uhr geöffnet. "Spuk. Geister, Sagen, Gänsehaut" läuft noch bis am 20. Oktober.