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Trainerwechsel «Es fällt schwer, den Handballclub Kriens-Luzern zu verlassen»

Heiko Grimm, Trainer vom HC Kriens-Luzern wechselt vorzeitig in die Deutsche Bundesliga. Er hatte am Wochenende seinen letzten Einsatz.

Der Handballclub Kriens-Luzern verliert seinen Trainer Heiko Grimm nicht erst wie ursprünglich geplant im kommenden Sommer, sondern bereits Ende dieses Jahres. Der 40-jährige Deutsche wechselt auf Wunsch seines neuen Vereins MT Melsungen bereits nach dem Jahreswechsel zum Tabellenfünften der Bundesliga.

Auch wenn der HC Kriens-Luzern nicht zu den grössten Vereinen zählt, ist er doch sehr gut unterwegs
Autor: Heiko GrimmTrainer HC Kriens-Luzern

Nach seiner Karriere als Spieler (Europameister und Vize-Weltmeister mit Deutschland) wechselte er 2013 in die Zentralschweiz und trat bei Kriens-Luzern seinen ersten Job als Trainer an. Seither führte er die Krienser jedes Jahr in die Finalrunde und erreichte letzte Saison sogar die Playoff-Halbfinals.

«Ich glaube, mir ist es gelungen eine gewisse Kontinuität in den Verein hereinzubringen. Und auch fast die ganze Mannschaft blieb über die knapp fünf Jahre meiner Trainerarbeit zusammen. Das spricht auch für den Verein», sagt Heiko Grimm.

Übergangslösung noch offen

Die Nachfolge von Heiko Grimm wird Goran Perkovac im Sommer 2018 antreten. Er unterschrieb bei den Zentralschweizern einen Dreijahres-Vertrag. Wer indessen bis Ende SAison an der Seitenlinie der Krienser stehen wird, ist noch offen. Beim HC Kriens-Luzern wird jetzt intensiv daran gearbeitet, bis zum Vorbereitungsstart für die zweite Saisonhälfte am 8. Januar 2018 eine Übergangslösung zu präsentieren.