Vekselberg siegt bei Schmolz+Bickenbach

Der russische Investor Viktor Vekselberg und die Gründerfamilien des Stahlkonzerns Schmolz+Bickenbach haben einen weiteren Sieg errungen. Der Verwaltungsrat beantragt die beschlossene Kapitalerhöhung zu widerrufen und schlägt der Generalversammlung stattdessen eine höhere Kapitalerhöhung vor.

Gebäude von Schmolz+Bickenbach - Aussensicht

Bildlegende: Machtkampf bei Schmolz+Bickenbach ist entschieden. Keystone

Der russische Investor Viktor Vekselberg und die Gründerfamilien des Stahlkonzerns Schmolz+Bickenbach haben einen weiteren Sieg errungen. Der Verwaltungsrat beantragt, die im Juni beschlossene Kapitalerhöhung von 330 Millionen Franken zu widerrufen und schlägt der Generalversammlung stattdessen eine Erhöhung um
430,5 Millionen Franken vor.

Gesamter Verwaltungsrat tritt zurück

Der jetzige Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung nebst der Kapitalerhöhung die vollständige Erneuerung des Führungsgremiums vor. Dies hatte der Verwaltungsrat bereits im August angekündigt. Im Unterschied zu früheren Mitteilungen gelte dies indes auch für Manfred Breuer, teilte Schmolz+Bickenbach mit. Bisher hiess es, er verbleibe im Gremium.

Die ausserordentliche GV ist auf den 26. September angesetzt.