«Viele denken sich: Der spinnt»

Die Eigernordwand durchstieg Dani Arnold in nicht einmal 2,5 Stunden - normalerweise werden dafür gut zwei Tage gerechnet. Auch im Himalaya, in Patagonien und in Alaska hat der 31-jährige Urner mit spektakulären Leistungen auf sich aufmerksam gemacht. In Pakistan wartet die nächste Herausforderung.

Für einmal ist der Urner Extrembergsteiger auf sicherem Boden unterwegs - auf einer Vortragsreihe durch die Schweiz. Mit einem Video- und Bildvortrag erzählt er von seinen Expeditionen, die ihn rund um den Erdball führen.

«Glücksgefühle beim Klettern»

«Es ist sehr schön, wenn ich den Leuten im Saal von meiner Leidenschaft erzählen kann», sagt der 31-jährige Urner im Gespräch mit dem Regionaljournal Zentralschweiz: «Ich versuche zu erklären, was mich antreibt und was mir das Klettern für Glücksgefühle beschert.»

Die Eigernordwand durchstieg Dani Arnold in Rekordzeit von zwei Stunden und 28 Minuten. «Crack Baby», ein Eisfall, an dem Experten einen Tag lang beschäftigt sind, meisterte er in nur 27 Minuten.

Der junge Urner gehört zu den Besten seines Fachs. Sein nächstes Ziel: der 7145 Meter hohe Latok I in Pakistan. In den vergangenen 40 Jahren sind 35 Expeditionen an dieser Wand gescheitert. Dani Arnold will das nun ändern.