Was wäre, wenn...

Rettungskräfte aus vielen Ländern müssen in Katastrophensituationen schnell und effizient zusammenarbeiten. Dies erfordert eine gute Koordination. Genau dies wird in der Übung im Raum Luzern trainiert.

Ein australischer Rettungsspezialist klopft Trümmer ab auf der Suche nach möglichen Überlebenden.

Bildlegende: Ein australischer Rettungsspezialist auf der Suche nach Überlebenden der fiktiven Erdbebenkatastrophe. SRF

Möglichst viele Menschenleben retten und möglichst rasch die wichtigste Nothilfe leisten - dies sind die Aufgaben der Katastrophenhilfsorganisationen. Viele Länder haben eine solche Einsatztruppe, die bei Katastrophen in aller Welt so rasch wie möglich vor Ort einsatzbereit sein muss.

Diese Arbeiten müssen aber koordiniert werden. Es braucht Minimalstandards, damit die Teams miteinander und nicht gegeneinander arbeiten. Diese bilden die Basis für die Übung in Kriens, bei der elf Teams aus Ländern aller Kontinente dabei sind.

Simulation eines schweren Bebens bei Basel

Bei dieser einwöchigen Simulation eines solchen Katastropheneinsatzes gehen die rund siebzig Teilnehmenden von einem schweren Erdbeben in Basel mit mehreren tausend Toten aus. Sie müssen versuchen, als Nationenteam, aber auch als Gruppe von Teams möglichst effizient zusammenzuarbeiten, um in dieser virtuellen Katastrophe möglichst viele Leben zu retten.