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Weitere Felsstürze drohen Die Badflue bei Wolhusen muss gesichert werden

Der Fuss der Felswand wurde unterspült und muss deshalb für eine Million Franken gesichert werden.

Eine Felswand mit einem Fluss - mehrere Bagger holen Gesteinsmassen aus dem Wasser
Legende: Nach dem Felssturz mussten 5000 Kubikmeter Gestein aus der Emme geholt werden. SRF

Von der Badflue bei Wolhusen, von der vor knapp zwei Jahren eine Felsplatte in die Kleine Emme gestürzt ist, drohen weitere Felsstürze. Der Fels wird deswegen ab dem 15. Januar bis Ende April 2018 für rund eine Million Franken gesichert.

Am 11. Januar 2016 hatte sich in den frühen Morgenstunden bei der Badflue eine tausend Quadratmeter grosse und vier bis fünf Meter dicke Felsplatte gelöst. Weil der abgestürzte Fels in den Fluss fiel, wurde das dortige linksufrige Gebiet überschwemmt.

Im Sommer 2016 wurde der instabile Fels abgetragen. Die danach durchgeführten geologischen Untersuchungen zeigten, dass die Badflue Nord unterspült sei und mittelfristig ebenfalls abzustürzen drohe, teilte die Staatskanzlei Luzern am Mittwoch mit.

Der Regierungsrat hat nun das Projekt «Sicherungsmassnahmen Badflue Nord» bewilligt, mit dem weitere Felsstürze und Hochwasser verhindert werden sollen. In einer ersten Phase wird der Fels gesichert, damit die Arbeiter ungefährdet arbeiten können. In einer zweiten Phase wird der unterspülte Felswandfuss mit einer Blocksteinmauer gesichert.

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