Wer fährt an die Spitze?

Seit diesem Wochenende messen sich wieder die besten Ski-Fahrerinnen und Fahrer im Weltcup. Dabei versuchen auch verschiedene Athleten aus der Zentralschweiz Spitzenplätze zu ergattern. Die besten Chancen haben wohl auch diesen Winter die Frauen.

Jasmia Suter beim Riesenslalom in Sölden.

Bildlegende: Die 20-jährige Jasmina Suter war die beste Zentralschweizerin beim Saisonauftakt in Sölden. Keystone

Das erste Ausrufezeichen beim Saisonauftakt in Österreich aus Zentralschweizer Sicht hat Jasmina Suter gesetzt. Die 20-jährige Ski-Fahrerin vom Stoos wurde beim Riesenslalom in Sölden 20. Damit holte sie ihre ersten Weltcuppunkte. «Jasmina Suter kann im Riesenslalom mit den besten mitfahren und ist eine Hoffnung für Spitzenplätze», sagt Beat Sprecher, SRF Ski-Experte gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

Die Zentralschweizerinnen sind vor allem in den technischen Dsiziplinen gut vertreten. «Wendy Holdener und Michelle Gisin können im Slalom ganz vorne mitfahren», meint Beat Sprecher. Ein Manko sieht er bei den Speed-Diszplinen. Dort sei Fabienne Suter die einzige Fahrerin, die Spitzenplätze erreichen könne. «Ich glaube, dass Priska Nufer und Corinne Suter einen Schritt vorwärts machen können und vielleicht auch die Lücke hinter Fabienne Suter schliessen», sagt Beat Srprecher.

Wo bleiben die Männer?

Bei den Ski-Fahrer aus der Zentralschweiz sei die Situation deutlich schlechter. Man habe zwar talentierte Fahrer, wie zum Beispiel Marc Gisin, Reto Schmidiger oder Bernhard Niederberger, doch bei denen scheint der Wurm drin zu sein. «Es ist zu hoffen, dass bei ihnen der Knopf aufgeht. Es braucht gute Resultate, dann kann es plötzlich schnell gehen», erklärt Beat Sprecher.

Aus Zentralschweizer Sicht für diese Ski-Saison heisst es darum: Geduld haben und auf die Frauen wetten.