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West-Ost-Verbindung Uri einigt sich mit Bürglen und Schattdorf

Die Verkehrsführung in den beiden Gemeinden konnte in einer gemeinsamen Planung optimiert werden.

Talboden des Kantons Uri mit See im Hintergrund
Legende: Der Urner Talboden soll vom Verkehr entlastet werden. SRF

Das Projekt der Umfahrungsstrasse West-Ost-Verbindung (WOV) im Urner Talboden ist einen Schritt weiter. Der Kanton hat sich mit den Gemeinden Bürglen und Schattdorf auf die Ausgestaltung des Knotens Schächen geeinigt. Im Frühling soll das Auflageverfahren beginnen.

Optimierte Verkehrsführung

Die geplante Verkehrsführung in Bürglen und Schattdorf habe bislang nicht überzeugt, schrieb die Baudirektion am Dienstag in einer Mitteilung. 2015 wurde eine Absichtserklärung mit den beiden betroffenen Gemeinden unterzeichnet, eine Begleitgruppe widmete sich fortan der Ausgestaltung. Nach monatelanger gemeinsamer Planung sei das Projekt nun soweit optimiert, dass die Gemeinden dahinter stehen würden.

In Schattdorf beim Knoten Schächen werden die Wege für den Langsamverkehr verbessert, in Bürglen wird der Knoten Langmatt statt mit einer Fussgängerunterführung mit oberirdischen Massnahmen verbessert.
Die Projektauflage erfolge voraussichtlich im April 2018. Der Baustart ist für 2019 vorgesehen. Ende 2021 soll die Strasse für den Betrieb freigegeben werden.

Projekt WOV

Das Urner Stimmvolk hatte im Oktober 2015 die 19,8 Millionen
Franken teure Umfahrungsstrasse gutgeheissen. Der Bund soll zwischen den beiden
A2-Zufahrten in Flüelen und Erstfeld bei Attinghausen einen Halbanschluss
realisieren. Der Kanton baut dann von dort eine Verbindung zur Gotthardstrasse
bei Schattdorf. Damit sollen Wohngebiete vom Durchgangsverkehr entlasten
werden.