Wieso rennt man einen Berg hinauf?

Am 26. Bannalper Berglauf versuchten 180 Läuferinnen und Läufer möglichst schnell ins Ziel zu gekommen. Der Schnellste schaffte dies in etwas mehr als einer Stunde. Aber wieso rennt man 1200 Höhenmeter und 11 Kilometer den Berg hinauf?

Armin Grob ist auf den letzten 100 Meter alleine auf weiter Flur.

Bildlegende: Armin Grob ist auf den letzten 100 Metern alleine auf weiter Flur. SRF

Es klingt irgendwie verrückt: Anstatt gemütlich auf einen Berg zu wandern, rennt man die steilen Hänge hoch. An Bergläufen machen dies gleich dutzende Athletinnen und Athleten. So auch am 26. Bannalper Berglauf, an welchem rund 180 Läuferinnen und Läufer um den Sieg kämpften.

Der Bannalper Berglauf führte die Teilnehmenden von Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden über Oberrickenbach hinauf auf die Bannalp. Insgesamt waren 1200 Höhenmeter und 11 Kilometer zu bewältigen. Armin Grob meisterte diese Strecke am schnellsten. Der Sieger aus der Ostschweiz brauchte etwas mehr als eine Stunde. Doch was treibt einen Menschen an, möglichst schnell auf einen Berg zu rennen?

Natur, Spass und Erholung

Diese Frage beantworten die Bergläufer verschieden. Die einen geniessen den Sport wegen dem schönen Bergpanorama, andere haben einfach Spass auf einen Berg zu sprinten. «Für mich ist ein Berglauf eine Erholung», sagt sogar Armin Grob, der Sieger des 26. Bannalper Berglaufes, gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz.

(Regionaljournal Zentralschweiz, 17:30 Uhr)