«Wir haben eine neue Gestaltung ins Bundesbriefmuseum gebracht»

Nach neunmonatiger Modernisierungsphase hat das Bundesbriefmuseum in Schwyz am Wochenende wieder seine Tore geöffnet. Die Leiterin Annina Michel freut sich vor allem, dass nicht nur die Gestaltung gelungen sei, sondern auch die Inhalte der Ausstellung wissenschaftlich neu aufgearbeitet worden sind.

Anders als in den beiden vorangegangenen Ausstellungen liege der Bundesbrief von 1291 wieder an der Stelle, wo er zur Zeit der Geistigen Landesverteidigung während des Zweiten Weltkriegs platziert gewesen sei, teilte das Schwyzer Amt für Kultur am
Freitag mit. Nämlich vor dem monumentalen Wandbild «Der Rütlischwur» von Walter Clénin.

So könne die einstige Inszenierung des Bundesbriefs wieder erlebbar gemacht werden, ist Museumsleiterin Annina Michel überzeugt. Gleichzeitig werden auch die heutige Einordnung des Briefs und die verschiedenen Merkwürdigkeiten rund um die Urkunde aufgezeigt.

In der neuen Ausstellung ist nicht nur der Bundesbrief von 1291 zu sehen. Auch andere wichtige Urkunden zur Geschichte der Eidgenossenschaft werden präsentiert. Die Kosten für die gesamte Sanierung belaufen sich auf 2,6 Mio. Franken.