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Zentralschweiz Zentralschweizer Kantone offen für Flüchtlinge aus Syrien

Der Bund will ein Kontingent von 500 Flüchtlingen aus Syrien aufnehmen. Auch die Zentralschweizer Kantone müssten Offenheit zeigen und mithelfen, sagen die verantwortlichen Regierungsräte auf Anfrage, auch wenn noch viele Fragen offen seien.

Zwei syrische Flüchtlingskinder vor einem Zelt des UNHCR.
Legende: Die Zentralschweiz soll bei der Aufnahme von syrischen Flüchtlingen helfen, finden die zuständigen Regierungsräte. Keystone

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat am Mittwoch angekündigt, sie wolle 500 syrische Flüchtlinge in der Schweiz aufnehmen. Dabei hat sie an die Kantone appelliert, bei der Unterbringung mitzuhelfen.

Die Katastrophe in Syrien lasse auch ihn nicht kalt, erklärt der Luzerner Regierungsrat Guido Graf gegenüber dem Regionaljournal Zentralschweiz. «Es ist mein Auftrag als Sozialdirektor, die Bevölkerung zu motivieren, Offenheit nicht nur zu zeigen, sondern zu leben.»

Ähnlich tönt es von den zuständigen Regierungsrätinnen aus Uri und Zug. Etwas zurückhaltender reagieren die Regierungsrätinnen von Nidwalden und Obwalden.

Noch sind viele Fragen offen: Zum Beispiel wieviele Flüchtlinge genau Unterkunft und Hilfe in der Zentralschweiz erhalten sollten oder wie die Finanzierung geregelt würde.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Jorge Stein, Chêne-Bougeries
    Es wäre empfehlenswert, wenn primär christliche Syrer aufgenommen würden, denn diese finden kaum Aufnahme im christen-feindlichen Saudi-Arabien oder in der Türkei. Solche Solidarität hätte sicher nichts mit Rassismus oder Anti-Islamismus zu tun; wäre einfach logisch. Die im Ölgeld schwimmende Saudiarabien, Kuwait, Quatar oder Bahrein unterstützen niemals Menschen anderer Religionen.
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