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Zentralschweiz Zivilschutzanlage Cham wird zur Asyl-Notunterkunft

Die steigende Zahl von Asylgesuchen hat die Zuger Regierung veranlasst, die Zivilschutzanlage Schluecht in Cham vorübergehend als Asylunterkunft zu nutzen. Damit reagiert der Kanton Zug auf die Aufforderung des Bundes, die Aufnahmekapazitäten sicher zu stellen.

Zivilschutzanlage (Symbolbild)
Legende: Wegen der steigenden Zahl von Asylgesuchen werden auch Zivilschutzanlagen als Notunterkünfte genutzt. (Symbolbild) Keystone

Die Anlage bietet Platz für maximal 50 Personen und soll ab Anfang September 2015 bezugsbereit sein. Weil sie schon im Jahre 2009 als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wurde, fallen keine hohen Investitionskosten an, teilte der Kanton Zug am Donnerstag mit. Die Nutzung der Anlage ist auf sechs Monate befristet, mit einer allfälligen Option auf Verlängerung.

Beschäftigungsprogramm wird geprüft

Die Unterkunft wird während 24 Stunden betreut und überwacht und die Bewohner müssen sich an eine Hausordnung halten. So gilt unter anderem ein Zutrittsverbot zur Landwirtschaftlichen Schule und zum Hofladen. Ausserdem prüft der Kanton ein Beschäftigungsprogramm für die Asylsuchenden.

Die Anwohnerinnen und Anwohner wurden mit einem Schreiben über die Nutzung der Zivilschutzanlage als Notunterkunft bereits informiert. Zusätzlich wird für die Chamer Bevölkerung am Mittwoch, 19. August 2015 eine öffentliche Informationsveranstaltung stattfinden.

3 Kommentare

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  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Was wäre, wenn plötzlich wir Schweizer selbst aufgrund eines kriegerischen Ereignisses oder einer Naturkatastrophe auf die Schutzräume angewiesen wären, wozu sie ja eigentlich gebaut wurden?
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    1. Antwort von Rolf Bolliger, Orpund
      Einfache Antwort der Mitte-Links-Elite: Die armen Flüchtlinge würden in den Schutzräumen bleiben und wir Schweizer würden "verre...."! Würde nämlich ein Politiker (Regierungsrat) das Gegenteil anordnen, käme dieser gehörig mit dem geltenden Rassismusgesetz in Konflikt und müsste sofort von ALLEN politischen Aemter zurücktreten! Es ist gut, wenn wir Steuerzahler uns dieses Szenario gar nicht vorstellen! Augen zu und durch! In einigen Jahren wird der Slogan "La Suisse n'existe pas" voll stimmen!
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    2. Antwort von W.Ineichen, Luzern
      Ja, Herr Bolliger, ich wage sogar zu sagen. "La Suisse n'existe plus."
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