Zuger Schraubenhändler Bossard vermeldet Gewinnrückgang

Der Zuger Schraubenhändler Bossard hat im ersten Halbjahr einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen müssen - wegen der Frankenstärke. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen noch 29,6 Millionen Franken, 8,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

Umsatzmässig verliefen die ersten sechs Monate 2015 jedoch erfreulich: Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen steigerte den Umsatz um 5,4 Prozent auf 336,4 Millionen Franken, wie aus einer Medienmitteilung vom Dienstag hervorgeht.

Hauptsitz der Firma Bossard in Baar im Kanton Zug.

Bildlegende: Mehr Umsatz aber weniger Gewinn: Das erste Halbjahr verlief für den Schraubenhändler aus Zug nicht nach Wunsch. Keystone

Der deutlich höhere Umsatz ist laut Bossard vor allem auf Übernahmen des Unternehmens in den USA, Italien, Frankreich und Norwegen zurückzuführen. Rückläufig war der Umsatz vor allem in Europa, wo Bossard Währungsrabatte gewähren musste und die Nachfrage zurückging.

Die Stärke der Schweizer Währung hat die Margen bei Bossard und damit die Rentabilität deutlich verschlechtert. Die Firma geht davon aus, dass ohne Währungseinflüsse der Gewinn leicht über dem Vorjahr gelegen wäre.