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Zentralschweiz Zweiter Sozialinspektor für Emmen

Michel Wacker heisst der neue Sozialinspektor in Emmen. Grund für die Schaffung einer zweiten Stelle ist die steigende Zahl der Fälle. Aber auch andere Gemeinden beanspruchen immer mehr die Dienste des Emmer Sozialinspektors.

Ortstafel von Emmen.
Legende: Die Gemeinde Emmen stellt einen zweiten Sozialinspektor ein. Keystone

Ab April verfügt die Gemeinde Emmen neu über zwei Sozialinspektoren. Neben Fabian Albisser, der das Amt seit rund zwei Jahren ausübt, wird neu Michel Wacker eingestellt.

Wie Albisser arbeitete auch Wacker vorher bei der Polizei. «Die Aufgabe des Sozialinspektors beinhaltet viel Observationstätigkeit und es braucht viel Wissen im Bereich der Kriminalpolizei», sagt der Emmer Sozialdirektor Thomas Lehmann.

Darum sei immer klar gewesen, dass man einen Polizisten suche, welcher auch die nötigen Verbindungen habe. Von Anfang an sei auch klar definiert gewesen, dass man keinen Privatdetektiv anstellen wolle. «Der Privatdetektiv hat einen anderen Blickwinkel und wir wollten keine Aufträge extern vergeben», sagt Lehmann gegenüber Radio SRF.

Emmer Sozialdirektor arbeitet auch für Luzern

Michel Wacker wird seine neue Stelle am 17. April antreten. Emmen hatte vor zehn Jahren als erste Gemeinde der Schweiz einen Sozialinspektor eingestellt. Mittlerweile arbeitet das Emmer Sozialinspektorat auch für 13 weitere Gemeinden, darunter die Stadt Luzern.

Die steigende Nachfrage von anderen Gemeinden konnte man mit nur einem Sozialinspektor nicht mehr abdecken. Diese Tatsache und die immer grössere Zahl von zu bearbeitenden Fällen bewog den Gemeinderat Emmen dazu, einen zweiten Sozialinspektor zu wählen.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Vielleicht verstosse ich mit meiner Frage gegen das SRF-Netiquette: "Ein ZWEITER Sozialinspektor für Emmen", werden wir informiert. Hat die Gemeinde EMMEN nicht einen der höchsten Ausländeranteil aller Schweizer-Gemeinden? Es gibt in vielen Ortschaften und Agglomerationen einen Anteil der Bezüger von bis zu 2/3 Migranten, die am Sozialpfropfen legal (und leider eben auch illegal) versorgt werden! Hier genauer hinzusehen, wäre gegenüber "ECHTEN" Hilfsbedürftigen längst überfällig!
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