11 Prozent der Lebensmittel im Kanton Zürich nicht in Ordnung

Vor allem asiatische Produkte machen den Lebensmittel-Kontrolleuren Sorgen. Deshalb werden solche Erzeugnisse nun strenger kontrolliert.

Ein Berg aus gelben Mangos.

Bildlegende: Vor allem Lebensmittel aus Vietnam und Thailand enthielten zu viel Chemie. Keystone

Kantonschemiker Rolf Etter und sein Team beanstandeten im letzten Jahr vor allem Probleme bei der Hygiene oder falsch angeschriebene Lebensmittel. Elf Prozent der kontrollierten Nahrungsmittel waren nicht in Ordnung. Bei den Produkten aus Asien waren es sogar 25 Prozent.

«Wir haben festgestellt, dass die Lebensmittel aus Asien viel stärker belastet sind als jene aus Europa», sagt Rolf Etter zu «Espresso» von Radio SRF1. Vor allem Produkte aus Thailand und Vietnam seien betroffen. «Die Nahrungsmittel sind zum Teil mit einer zu hohen Konzentration von Schädlingsbekämpfungsmitteln überzogen», so Etter. Die Kontrolleure nehmen die asiatischen Lebensmittel dieses Jahr deshalb besonders genau unter die Lupe.

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